auch in einem Sommer ohne Sommer gibt es sie noch, die guten Dinge: Kreuzberg, Bücher und Geld. 
Deshalb zwei feierliche Lesungen am

 

Samstag, den 20. Mai 2017in der Dresdener Straße 26, am Oranienplatz links (Karte)

 

20:30 Uhr, Modern Money I

Stefan Heidenreich liest aus »Forderungen« (Merve 2015) und »Geld. Für eine non-monetäre Ökonomie« (im Erscheinen)  mehr

 

22:30 Uhr, Modern Money II

Hendrik Blumentrath und Anna Echterhölter lesen aus: »Jenseits des Geldes. Aporien der Rationierung«, einer ilinx.Kollaboration gemeinsam mit Karin Harrasser und Frederike Felcht (im Erscheinen)  mehr

Kommt und streitet für oder gegen Cash Ghettos, biometrisches Geld, den Kollaps des Urban Mining, die Finanzialisierung der Planung, das Metallgeld. Special: das neue ilinx-Magazin zu »Workarounds«, und alle alten Ausgaben auch für Deutschmark erhältlich.
Anna Echterhölter & Erik Stein von Berge, Meere und Giganten

merve

 

Forderungen, Merve 2018

“Forderungen” setzt die mit “Mehr Geld” (Berlin 2008) begonnene Analyse und Prognose zur andauernden Finanz- und Politikkrise fort. Wenn Schulden Forderungen sind, dann müssen die Kredite weiter wachsen, um die Vermögen zu erhalten. Nach Industrie und Konsumenten bleiben Staaten und Notenbanken als letzte Kredit-Nehmer und Geld-Schöpfer. Sie müssen sich opfern, heisst es, um die Vermögen zu retten.

Andere Lösungen sind möglich. Wir können eine andere als die gegenwärtige Welt fordern. Sie ist weder die beste, noch die einzig denkbare. Aber welches »wir« ist es, das diese Welt fordern kann? In welcher Erzählung erfindet es sich? Andere ökonomische und politische Ordnungen lassen sich mit und ohne Marx auf der Grundlage jüngerer Wirtschaftstheorien denken, im Kapitalismus oder gegen ihn, und mit den Techniken und Medien unserer Zeit. Vielleicht ist Geld dann nicht mehr das Mittel der Wahl, um Arbeit und Güter gut zu verteilen.

Ralph Heidenreich, (*1957), lebt in Biberach an der Riss, sitzt für die Linken im Stadtrat und arbeitet als Programmierer.
– www.ralph-heidenreich.de

Stefan Heidenreich, (*1965), lebt in Berlin, forscht, berät und schreibt zu Medien, Ökonomie und Kunst.
– www.stefanheidenreich.de

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