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ilinx – Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft. Nr. 4 : Workarounds, herausgegeben von Holger Brohm, Sebastian Gießmann, Gabriele Schabacher und Sandra Schramke – a u f t a k t Gabriele Schabacher : Im Zwischenraum der Lösungen. Reparaturarbeit und Workarounds [xiii] . –
l a n g Florian Hoof : “Speed Metal” – Medien industrieller Produktion und tayloristische Arbeitsorganisation [3] . Kathrin Fehringer : Workaround am eigenen Leib: Prothetik bei Otto Dix und im französischen Gegenwartsroman [23] . David Keller : “A direct Pipeline to the Soul”. Zur Geschichte von Tricks und Täuschungen als epistemisch motivierte Um-wege in der sozialpsychologischen Forschung [41] . Nikolaus Lehner : Empfehlungssysteme: Begehrlichkeiten auf Umwegen [57] . Claudy Op den Kamp : Circumvention and the Film Archive: Found Footage, Legal Provenance and the Aesthetics of Access [79] . Ronja Trischler : Trial and Error. Zusammenarbeit im Irrgarten digitaler Bildbearbeitung [93] . – i n t e r m e z z o Tom Ullrich : Um das „Qualitätskino“ herumarbeiten. Über Umwege und Workarounds des jungen Jean-Luc Godard [117] . – k u r z Petra Löffler : Zick-Zack. Bruno Latours Umwege [137]. Maren Mayer-Schwieger : Umwege auf See. Zur Pflanzenverschiffung Ende des 18. Jahrhunderts [145]. Fabian Goppelsröder : Aus-/Setzen. Zur Bewegungslogik des Zauderns [157]. Marcus Termeer : Le Parkour: Effektive (Um-)Wege in postfordistischen Stadtlandschaften [165] Die gerissene Hutschnur. Bürokratie und Workarounds [173]. Sandra Schramke, Umwege der Ästhetik. Die Architektur von Wang Shu und Lu Wenyu [183] – ü b e r s e t z t Susan Leigh Star / Geoffrey C. Bowker, Warum Klassifikationen zählen [193]. Sebastian Gießmann, Klassifizieren und Improvisieren. Ein Kommentar zu Geoffrey C. Bowker und Susan Leigh Star [205] .

 

 

Call for Papers ilinx 5: Brachen

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Herausgeber/innen:
Katja Kynast, Birgit Lettmann, Stephan Zandt

Das fünfte Themenheft der ilinx – Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft bestellt das unbestimmte, versprengte und vielgestaltige Feld der Brachen. ilinx 5 widmet sich dabei nicht nur den landwirtschaftlichen Brachflächen, sondern ebenfalls den verlassenen Geländen und Reservaten, den Wastelands und Ruderalflächen, den felsigen Hängen, kontaminierten Gebieten, vagen Terrains und fragmentierten Flecken. Die Liste dieser unentschiedenen Orte ist wohl wesentlich nicht abschließbar, die Heterogenität der Phänomene charakterisiert ihr ökologisches wie theoretisches Potential. Gilles Clément hat dementsprechend in seinem „Manifest der dritten Landschaft“ die theoretische und biologische Offenheit der Brache betont. Die Brache ist nicht nur das Gebiet biologischer Invention, sondern kann ebenso als geistiges Brachland und Unbewusstes der Kultur gefasst werden. Wir verstehen den Begriff der Brache entsprechend als einen inhaltlich offenen Denkraum, den wir gleichermaßen so konkret wie möglich zu fassen suchen.

Jenseits ihrer potentiellen Offenheit, ist die Brache aber auch ein Ort des Widerstreits, der sich nur in der Vielfalt der Akteure und ihrer heterogenen Nutzungsmöglichkeiten bestimmen lässt. Was für die einen brach liegt, ist für die anderen ein Nutz- und Lebensraum.

Brachen weisen die Struktur eines Double Bind auf: Auf der einen Seite postindustrielle, fast postapokalyptische Bereiche, geprägt vom Müll der Zivilisation und der Kontaminierung durch den Menschen. Auf der anderen Seite prosperierende Möglichkeitsräume, Biotope für Pionierpflanzen und Experimentierfelder für Kunst- und Kulturschaffende: Tremendum und Fascinosum zugleich, changiert die Brache auch in ihren bildkünstlerischen und literarischen Darstellungen zwischen Tristesse und Vergänglichkeit auf der einen und dynamischen Räumen des Werdens und des florierenden Lebens auf der anderen Seite. Unentschieden in beide Richtungen, markieren die Brachen ein zeitliches, räumliches und imaginäres Dazwischen.

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Call for Papers ilinx 4: Workarounds – Praktiken des Umwegs

HerausgeberInnen:
Holger Brohm, Sebastian Gießmann, Gabriele Schabacher, Sandra Schramke

Die vierte Ausgabe von ilinx widmet sich den Praktiken und Kulturtechniken zielführender Umwege. Unter  „Workarounds“ verstehen wir temporäre Lösungen eines Problems und Improvisationen, mit deren Hilfe nicht nur Fehler in technischen Systemen korrigiert werden, sondern im weiteren Sinne der soziale Alltag bewältigt wird – angesprochen sind die Ausnahmen von der Regel, die erst das Gelingen ermöglichen. Workarounds umgehen auf räumlicher, zeitlicher und auch institutioneller Ebene die formalisierten und regelgeleiteten Abläufe, sie zeigen neue politische, soziale und ästhetische Wege auf. Indem auftretenden Schwierigkeiten ausgewichen und überraschende Verbindungen geschaffen werden, eröffnen sich Handlungsoptionen, während man etwas tut.

Die in der Praxis der Umwege entfalteten spezifischen technischen und ästhetischen Verfahren lassen sich verschiedenen Logiken zuordnen. Weiterlesen

 

ilinx 3 “Ökonomische Praktiken” erschienen

Ab jetzt bestellbar in Eurem Buchladen | beim Philo Fine Arts Verlag, deye(at)philo-fine-arts.de | notfalls online, im netz.

Mit Entschuldigung der Red. an Sebastian Schwesinger für die fehlerhafte Abbildung: Anbei die neue Version!

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Anna Echterhölter, Dietmar Kammerer, Rebekka Ladewig (Hg.):  ilinx — Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft 3 / 2013. Ökonomische Praktiken, Philo Fine Arts, Hamburg. 192 S., 14 €, ISBN: 978-3-86572-592-9

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Gelegenheiten nutzen! Releasefeier ilinx 3 – Ökonomische Praktiken

Zur Feier von ilinx 3, von Euch und uns, kommt alle ins “Gelegenheiten”

Samstag 15.12.2012

Weserstraße 50 (Weser/Ecke/Elbe), Berlin Neukölln, 21 Uhr

“Ökonomische Praktiken” live: ausgehen, rumstehen, abspielen, ausklinken, nachts Zeitschriften kaufen weil der Eintritt frei ist…